20. September 2021 – Weltkindertag:

Weltkindertag am 20. September:

Ein kinderfreundlicheres Deutschland bestimmt unsere Zukunft.

„Legt die Welt in Kinderhände“ – wer kennt diese Liedzeile von Herbert Grönemeyer noch? Nun, leider waren und sind Kinder, besonders auch zuletzt in Zeiten der Pandemie, immer Leidtragende von gesellschaftlichen und, aktueller denn je, ökologischen Problemen. Der Weltkindertag ist da ein wichtiges Element, um notwendige Maßnahmen erneut auf die Agenda zu setzen und zu vertiefen.

Jährlich am 20. September wird in Deutschland der Weltkindertag gefeiert. 1954 von der Vollversammlung der UNO initiiert sollen mit ihm Projekte unterstützt werden, mit dem die Rechte von Kindern unter Einbindung des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF unterstützt werden. Fünf Jahre später wurde von der Generalversammlung der UN die „Erklärung der Rechte des Kindes“ einstimmig verabschiedet, die dann 1989 als „Übereinkommen über die Rechte des Kindes“ völkerrechtsverbindlich wurde.

2021 findet nun der Weltkindertag unter das Motto „Kinderrechte jetzt!“ statt. Im Zentrum dabei gilt das Ziel, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern und so Weichen für ein kinderfreundlicheres Deutschland zu stellen. Was vielen Erwachsenen vielleicht ein Schulterzucken abverlangt ist tatsächlich von grundlegender Tragweite. Kinder mussten vor allem in den letzten zwei Jahren in vielem zurückstecken, gleichzeitig bedroht der Klimawandel unser aller Zukunft – aber logischerweise natürlich besonders die Zukunft unserer Kinder. Zudem sind Themen wie Kinderarmut, fehlende Bildungschancen und Teilhabe zunehmend mehr als ernstzunehmend.

Hier gilt gerade für die SPD der Grundsatz: „Kinder fördern, Familien stärken.“ Aus starken Familien erwachsen starke Kinder, gute Bildung und Teilhabe ermöglichen ein gutes zukünftiges Leben. All das ist leider für viele Familien immer noch und immer mehr eine Frage des Geldes. Beispielhafte Stellschrauben sind hier ein nach Einkommen gestaffeltem Kindergeld, das vor allem einkommensschwächere Familien unterstützen soll, sowie beitragsfreie Kitas und der Ausbau des Ganztagsunterrichts.

Nun, und selbstverständlich ist auch der Klimawandel ein im wahrsten Sinne des Wortes brennendes Thema, dass vor allem die jüngere Generation in ihren Folgen betrifft. Nichtsdestotrotz liegt es in der Verantwortung der Erwachsenen und vor allem der Politik, hier alles erdenklich Mögliche zu tun, um die Zukunft unserer Kinder zu sichern.

Auch wir, die Brühler SPD, setzen uns dafür ein, Kindern eine lebenswerte Gegenwart und Zukunft zu gestalten.

Ja, das ist eine große Verantwortung, derer wir uns aber gerne und mit Herzblut annehmen.

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15. September 2021 – Internationaler Tag der Demokratie

Internationaler Tag der Demokratie am 15. September:
Ein Anlass zu feiern und Demokratie immer wieder neu mit Leben zu füllen. Wenn in einem Staat durch freie und geheime Wahlen die Macht vom Volk ausgeht, wenn Meinungs- und Pressefreiheit herrschen, wenn Gewaltenteilung, Grund-, Bürger sowie Menschenrechte festgelegt sind, spricht man von Demokratie. Das klingt so leicht – wiegt aber dennoch nicht selten schwer.

Solidarität zählt! – Deine Stimme zählt!

Dieses Jahr ist alles anders. Am 14. Juli 2021 wurden im Kreis Euskirchen und in Erftstadt weite Teile unseres Wahlkreises durch die Unwetterkatastrophe zerstört.

Viele Menschen sind von den Folgen stark betroffen und haben derzeit sicherlich anderes im Kopf als Wahlkampf. Auch einige unserer Genossinnen und Genossen sind betroffen oder helfen in den betroffenen Gebieten.

Stellungnahme der SPD-Fraktion zum AfD-Antrag „Israelische Partnerstadt für Brühl“

Die deutsch-israelische Freundschaft ist ein großer Glücksfall. Auch heute, über 70 Jahre nach dem Ende der Nazi-Diktatur, die Deutschland, Europa und die ganze Welt mit ihrem Terror überzogen hat, über 70 Jahre nach der Shoah, dem industriell geplanten und durchgeführten Völkermord an Jüdinnen und Juden, sind diese Beziehungen keineswegs selbstverständlich. Sie sind, auch das ist ein großes Glück, heute belastbar. Aber sie sind und werden eines wohl nie sein: normal.

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