Zero Waste Day Brühl

5 Geheim-Tipps für Low Waste im Alltag

Heute ist World Earth Day! Auch du wollest schon immer einmal damit anfangen, deinen Alltag nachhaltiger zu gestalten und weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Marcella Venghaus und Simone Weesbach von der Brühler SPD haben eine Expertin über #lowwaste im Alltag befragt. Astrid Kutsch von dem Brühler Geschäft FetteBeute-Unverpackt hat uns ihre fünf Geheimtipps verraten, um den eigenen Alltag nachhaltiger gestalten zu können.

5 Geheim-Tipps / Interview mit Astrid Kutsch von dem Brühler Geschäft FetteBeute-Unverpackt

1. Als erstes sollten wir wieder bewusster Einkaufen gehen. Wir können alle jeden Tag Müll vermeiden/reduzieren. Z.B. beim Einkaufen auf abgepacktes Obst und Gemüse verzichten. Oder einfach mal die Frage an sich selbst – brauche ich das jetzt wirklich!?
Das wäre schon mal ein kleiner Anfang.

2.  Einkaufshelfer: Viele haben Wäschenetze zu Hause. Diese kann man wunderbar nutzen, um loses Obst und Gemüse einzukaufen. Ansonsten legt man sich step by step (Bio) Baumwollbeutel zu, die es in unterschiedlichen Größen gibt und die man wunderbar nutzen kann, um lose trockene Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Hülsenfrüchte einzukaufen. Die Baumwollbeutel kann man wunderbar in seine Handtasche packen, ohne dass man Gewicht mit sich rum trägt und kann somit auch spontan einen kleinen Einkauf machen.

3. Leg dir Brotdosen, Einmachgläser und wiederverwendbare Kaffeebecher zu. Damit kannst du dir dein (selbstgemachtes) Essen für Unterwegs oder für die Arbeit selber fertig machen oder für unterwegs auch dein Kaffee-To-Go einfüllen lassen. Da ziehen inzwischen viele umweltbewusste Cafeterias, Restaurants für Take-Away Gerichte mit. Verzichte auf Einwegtrinkhalme.

4. Nachhaltiges Badezimmer: Inzwischen gibt es so viele Produkte, die wir ohne Umverpackung kaufen können und / oder immer wieder neu benutzen können. Dazu gehören z.B. wiederverwendbare Abschminkpads, festes Shampoo und Duschtaler oder Zahnputztabletten.

5. Wichtigster Tipp. Sich nicht unter Druck setzen, dass man gleich alles ändern muss/kann. Und dran bleiben!
Der Weg ist – wie immer – auch hier das Ziel! Kleine Schritte zählen viel mehr als nichts zu ändern. Wir sind geprägt von Gewohnheiten, daher muss man sich für jede Veränderung Zeit nehmen, bis man es nachher automatisch in den Alltag integriert.

Bild: pixabay

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