Natur und Umwelt schützen

Angesichts der wachsenden Umweltprobleme und der vielfältigen Nutzungsansprüche an Natur und Landschaft braucht der Natur- und Umweltschutz mehr denn je auch lokale Maßnahmen und die Einbindung aller Bürgerinnen und Bürger.

Wir wollen in Brühl:

  • den Klimaschutz durch Erstellung eines Klimaschutzkonzepts voran bringen,
  • in Neubaugebieten die Nutzung erneuerbarer Energien und energiesparender Bauformen fest schreiben,
  • zum Schutz von Natur und Landschaft ein Netz von Biotopen weiter pflegen,
  • die Brühler Bäche wieder naturnah gestalten und Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in die Landschaft möglichst im Stadtbereich durchführen,
  • die Abfallmengen durch Beratung und neue Techniken der Sammlung und Verwertung vermindern.

Das bedeutet für uns im Einzelnen:

Die Belastung und Veränderung der Atmosphäre durch einen hohen Energie- und Rohstoffverbrauch und die Zerstörung und Umwandlung natürlicher Lebensgemeinschaften stellen eine massive Bedrohung unser Lebensverhältnisse dar, die sich auch in Brühl auswirken werden. Unter dem Titel „Agenda 21″ (Plan für das nächste Jahrhundert) haben die Vereinten Nationen auf ihrer Konferenz in Rio de Janeiro alle Staaten zu verantwortlichem Handeln in ökologischen und sozialen Bereichen aufgerufen. Das Land NRW hat ein Klimaschutzgesetz verabschiedet, mit Hilfe dessen die Kommunen ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten können.

Der Schutz von Natur und Umwelt kann nur durch Maßnahmen in allen Bereichen der Politik, der Wirtschaft und gemeinsames Handeln aller Bürgerinnen und Bürger erreicht werden. Deshalb sind uns auch der Dialog mit und die Unterstützung von Initiativen und Vereinen wichtig, die sich dem Schutz von Natur und Umwelt widmen.

In Zukunft müssen wir den Schutz von Natur und Umwelt weiter entwickeln und uns auf folgende Ziele konzentrieren:

Schutz von Natur und Landschaft

  • Vernetzung und Pflege von Biotopen im Stadtgebiet, in denen sich natürliche Lebensformen erhalten können (der Landschaftsplan nennt eine große Zahl schutz- und entwicklungsfähiger Bereiche)
  • Renaturierung der Brühler Bäche, die im Stadtgebiet überwiegend in Rohrleitungen fließen. Damit stärken wir auch den natürlichen Hochwasserschutz.
  • Erhaltung und Gestaltung des Gleichgewichts zwischen Freizeitnutzung und Naturschutz im Villewald, d.h. Förderung von Freizeitaktivitäten in Schwerpunkten, verstärkter Naturschutz in anderen Bereichen.
  • Ausgleichsmaßnahmen nach Eingriffen in Natur und Landschaft im Sinne des Naturschutzgesetzes sollen nicht mehr weitab, sondern möglichst im Brühler Stadtgebiet umgesetzt werden.

Klimaschutz

  • Erstellung eines Klimaschutzkonzepts für Brühl.
  • Erstellung einer Potenzialanalyse Erneuerbare Energien gemäß den Daten und Vorarbeiten des Landes NRW.
  • Neubaugebiete müssen besonders hohe Anforderungen an Wärmedämmung erfüllen. Die Nutzung erneuerbarer Energiequellen wie Erdwärme oder Sonnenenergie wollen wir fördern und nach Möglichkeit in Neubauten verpflichtend festsetzen.
  • Städtisches Gebäudemanagement mit dem Ziel der Energie- und Rohstoffeinsparung, Energiesparprogramm für Schulen.
  • Entwicklung eines Beratungskonzepts zur Energieeinsparung, das getragen wird von Stadtwerken, Wohnungsbaugesellschaften, Verbraucherzentrale und  Sozialverbänden und das sich direkt an die Bürgerinnen und Bürger richtet.
  • Förderung von Alternativen zum Autoverkehr, um Luft- und Lärmbelastung zu mindern.

Abfall 

  • Minderung der Abfallmengen durch Abfallberatung und neue Techniken der Sortierung.

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