Arbeit sichert unsere Zukunft

Menschen haben ein Recht auf Arbeit. Denn sie ist und bleibt die Quelle unseres Wohlstands. Mit einer aktiven Politik muss die Wirtschaftskraft unserer Stadt gestärkt werden, um Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen.

Wir wollen in Brühl

  • durch Investitionen die Infrastruktur weiter entwickeln
  • als Arbeitgeber Vorbild sein
  • mit der Wirtschaftsförderung sowie einem klugen Management der begrenzten Gewerbeflächen Arbeitsplätze erhalten und neue schaffen –  auch mit einer maßvollen Erweiterung des Phantasialandes
  • den Tourismus in unserer Stadt mit ihren Schlössern, Museen und Attraktionen besonders fördern und verstärkt vernetzen

Das bedeutet im Einzelnen:

Brühl bleibt nicht von den Auswirkungen nationaler und internationaler wirtschaftlicher Entwicklungen und Krisen verschont. Trotz augenblicklich günstiger Wirtschaftsdaten sorgen sich viele Menschen um die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze. Durch eine aktive Politik, die eine vielfältige Wirtschaftsstruktur in unserer Stadt erhält und sie weiter entwickelt, können wir unsere Stadt lebendig erhalten und die Grundlagen für die von Steuern finanzierte Versorgung mit öffentlichen Einrichtungen sichern.

Investitionen tätigen

Arbeitsplätze werden unter anderem auch durch stetige Investitionen der Stadt Brühl gesichert. Damit leistet die Stadt einen Beitrag zur Stabilisierung der örtlichen Wirtschaftsbetriebe. Hierzu gehört auch der Ausbau der Internet-Infrastruktur und von schnellen Datenleitungen.

Vorbild sein

Die Brühler Stadtverwaltung muss im Rahmen ihrer Aufgabenerfüllung in ausreichender Zahl sichere Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Zur Gewinnung von Fachkräften in allen Bereichen der Verwaltung und der Stadtwerke muss die Stadt Brühl bedarfsgerecht Ausbildungsplätze anbieten.

Wirtschaftsförderung stärken

Die Betriebe vor Ort müssen durch Maßnahmen der Wirtschaftsförderung am Standort Brühl gestärkt werden. Dies kann zum Beispiel durch Stadtmarketing geschehen, was bis zum Jahr 1999 auch in Brühl erfolgreich praktiziert wurde. Dabei haben Industrie, Handwerk, Einzelhandel, Gewerkschaften, Kirchen, Wohlfahrts- und Sportverbänden zusammen mit Politik und Verwaltung Maßnahmen verwirklicht, die die Attraktivität und Wirtschaftskraft Brühls gestärkt haben. Ein Schwerpunkt war hierbei die Förderung des Brühler Einzelhandels. Auch heute müssen wir durch geeignete Maßnahmen die Kaufkraft in Brühl binden. Die Aufwertung von Balthasar-Neumann-Platz, Janshof und Kölnstraße stehen hier an erster Stelle. Als Grundlage benötigen wir ein neues Einzelhandelsgutachten.

Flächenmanagement betreiben

Die in Brühl vorhandenen Gewerbeflächen müssen offensiv vermarktet werden, um arbeitsplatzintensive und emissionsarme Betriebe anzusiedeln. Während nur noch wenige Gewerbeflächen in städtischem Besitz liegen, müssen sich Rat und Bürgermeister aktiv um die Entwicklung und Bebauung der großen privaten brachliegenden Gewerbeflächen in Brühl-Ost bemühen. Dabei darf es nicht zur Bildung eines großflächigen Fachmarktzentrums kommen, es würde die Innenstadt nachhaltig beeinträchtigen.

Phantasialand – Zielkonflikte lösen

Die Planungen zur Erweiterung des Phantasialandes müssen unterstützt werden, damit die vorhandenen Arbeitsplätze gesichert und die in Aussicht gestellte große Anzahl neuer Arbeitsplätze geschaffen wird. Die Ausweitung darf keine neuen Immissionsbelastungen für die Anwohner mit sich bringen, sondern muss sie entlasten. Auch muss ein hochwertiger Ausgleich für die in Anspruch genommenen Flächen geschaffen werden. Der von Bezirksregierung vorgelegte und vom Regionalrat beschlossene Kompromiss muss zügig verwirklicht werden. Dabei sind noch einzelne Grundstückszuschnitte, die Lärm- und Verkehrsbelastung und der geeignete ökologische Ausgleich auf regionaler und städtischer Ebene zu klären.

Tourismus stärken

Zu den touristischen Stärken Brühls gehören die UNESCO-Weltkulturerbestätte Schloss Augustusburg und Schloss Falkenlust mit Schlosspark, das Max-Ernst-Museum, das Phantasialand, die Altstadt und die „Museumsinsel“. Mit diesen Einrichtungen muss die Zusammenarbeit verstärkt werden, um den Tourismus zu fördern. Dazu gehört neben der von der Stadt getragenen Renovierung des Bahnhofsgebäudes vor allem auch ein barrierefreier Ausbau des Bundesbahnhofs selbst. Hierfür ist allerdings die Deutsche Bahn  verantwortlich.


Comments are closed.

Nach oben ↑
  • Bürgermeister Dieter Freytag

  • Helga Kühn-Mengel im Bundestag

  • Termine

    • SPD-Mitglied werden

    • SPD-News

    • Infos, Termine, Aktuelles aus Brühl