Aktuelles Alt und Jung - Generationen

Veröffentlicht: Donnerstag, 03 September 2015 | von Christiane Wenner

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Taschengeldbörse von Schwarzgrün abgelehnt

Nach der Sitzung des Sozialausschusses des Rats der Stadt Brühl am 1. September brachte Heinz Jung seine Enttäuschung zum Ausdruck: „Brühl wird keine Taschengeldbörse bekommen. Eine gute Gelegenheit, verschiedene Generationen in menschlicher und nützlicher Weise zusammen zu bringen, ist vertan.“ Der Vorsitzende des Sozialausschusses machte die bürgerliche Ratsmehrheit von CDU und Grünen dafür verantwortlich.

Bereits im April 2015 hatte die SPD-Fraktion beantragt, mit Fördergeldern aus dem Programm der rot-grünen Landesregierung „Servicebrücke Jugend – Alter“ eine sogenannte Taschengeldbörse einzurichten. Über diese Börse werden in anderen Städten und Gemeinden Hilfsjobs vermittelt, mit denen Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 20 Jahren ihr Taschengeld auf bessern und ältere Menschen Hilfeleistungen etwa in Haus und Garten oder bei Besorgungen erhalten, wenn sie selbst nicht mehr können. Im Sozialausschuss der Stadt Brühl hat die schwarzgrüne Mehrheit jetzt bereits zum zweiten Mal dafür gesorgt, dass die Behandlung dieses SPD-Antrags vertagt wurde. Damit, da waren sich die SPD-Mitglieder im Ausschuss einig, ist das Projekt in Brühl gestorben.

Auch im Rhein-Erft-Kreis hatte die bürgerliche Mehrheit im Kreistag, bestehend aus CDU, Grünen und FDP, einen entsprechenden Antrag der SPD zunächst durch zahlreiche umständliche Nachfragen und schließlich durch die Zurückweisung eines eigens eingeladenen Referenten sabotiert. Damit kann man die Teilnahme an der Taschengeldbörse nicht nur in Brühl, sondern auch im Kreis als gescheitert ansehen, so der sozialpolitische Sprecher der SPD, Michael Weitz.

Foto: © Barabas Attila – Fotolia com


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