Geschichte der SPD Brühl

April 2016
Nach über 12 Jahren  gibt Michael Müller den Vorsitz der SPD Brühl weiter an Marcus Venghaus.

Februar 2014
Dieter Freytag gewinnt mit großem Abstand vor seinem CDU-Mitstreiter und wird Bürgermeister der Stadt Brühl.

September 2013
Bei der Bundestagswahl kandidiert Helga Kühn-Mengel erneut im Wahlkreis Euskirchen – Rhein-Erft-Kreis II, zu dem Brühl gehört. Sie zieht über die Landesliste NRW in den Deutschen Bundestag ein, dem sie bereits von 1997 bis 2009 angehört hat.

Mai 2012
Bei der Landtagswahl gewinnt Dagmar Andres mit großem Vorsprung den Wahlkreis Rhein-Erft-Kreis III, zu dem Brühl gehört. Seitdem vertritt sie den Wahlkreis im Landtag NRW.

12.1.2008
Die Brühler SPD feiert ihren 100. Geburtstag

April 2007
Matthias Petran übernimmt den SPD-Fraktionsvorsitz im Rat von Willi Mengel

Mai 2004
Nach 24 Jahren als Ortsvereinsvorsitzende gibt Helga Kühn-Mengel – sie ist inzwischen Patientenbeauftragte der Bundesregierung – das Amt an ihren Nachfolger Michael Müller ab

September 1999
Bei der Kommunalwahl verliert die SPD die Mehrheit und wird wieder Oppositionspartei. Berni Breu wird stellvertretender Bürgermeister, Willi Mengel wieder Fraktionsvorsitzender

1996 bis 1999
Mit Bürgermeister Willi Mengel und der rot-grünen Ratsmehrheit werden Kindergärten und Schulen dem wachsenden Bedarf entsprechend ausgebaut: Kindergärten „Zuckerfabrik“, „Forsthaus“, „Auf der Pehle“, Übernahme des AWO-Kindergartens Wilhelmstraße.

Sommer 1997
Mit Helga Kühn-Mengel, Vorsitzende der Brühler SPD, zieht die erste Brühlerin in den Deutschen Bundestag ein

Sommer 1996
Nach zwanzigjähriger Diskussion wird von der SPD und den Grünen der Bau einer Gesamtschule durchgesetzt; sie wird 1999 eröffnet

Februar 1996
SPD-Ratsmitglied Willi Mengel wird erster hauptamtlicher Bürgermeister, nachdem die Ämter von Stadtdirektor und Bürgermeister zusammengelegt wurden. Berni Breu übernimmt das Amt des Fraktionsvorsitzenden

Frühjahr 1996
Nach jahrelangem Bemühen wird das von der SPD geforderte und unterstütze Museum für Alltagsgeschichte eröffnet

Januar 1996
Otto Kanschat wird Vorsitzender der neuen SPD-Arbeitsgemeinschaft 60-Plus

14.10.1994
Irene Westphal wird als erste Frau in Brühl Bürgermeisterin

Juni 1991
Die SPD nimmt Kontakt zu SPD-Vertretern der Stadt Weißwasser in Brandenburg auf und unterstützt den Aufbau des dortigen Ortsvereins

Oktober 1990
SPD-Ratsmitglied Dieter Freytag wird Beigeordneter der Stadt Brühl

25.5.1988
Festveranstaltung zum 125-jährigen Bestehen der SPD

Sommer 1986
Gründung des SPD-Hobbyfußballvereins “FC Vorwärts”

Oktober 1984
SPD-Ratsmitglied Irene Westphal wird stellvertretende Bürgermeisterin

September 1984
erfolgreiche Einführung eines Seniorennachmittags, der in den Folgejahren am 1.Mai stattfindet

12.1.1983
Der Brühler Ortsverein feiert sein 75-jähriges Bestehen

27.10.1980
SPD-Ratsmitglied Willi Mengel wird Fraktionsvorsitzender der SPD Brühl

8.2.1980
Mit Helga Kühn-Mengel wird die erste Frau Vorsitzende des Ortsvereins

Sommer 1977
Mit 100 Mitgliedern hat die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen und mit 120 Mitgliedern haben die Jusos ihre aktivste Phase

Frühjahr 1977
Mit großer Öffentlichkeitsarbeit erreicht die SPD, dass der vierspurige Ausbau der Römerstrasse aus den Planungen gestrichen wird.

11.6.1976
Ernst Reinkemeier wird Vorsitzender des Ortsvereins, Karl-Heinz Meyer Fraktionssprecher

31.5.1976
Mehrer SPD-Ratsmitglieder verlassen die Fraktion und später die Partei. Die CDU erlagt hierdurch im Rat die absolute Mehrheit

1.4.1976
Nach langem Streit über den geplanten Abriss alter Villen und insbesondere den Durchbruch Wallstrasse erteilt Willi Neffgen der SPD Saalverbot, dem die Schuld an der Zustimmung einiger SPD-Ratsmitglieder zu den Abrissmaßnahmen gegeben wurde

5.5.1975
Trotz Stimmenverlusten bei der Kommunalwahl bleibt Wilbert Hans mit den Stimmen von SPD/FDP Bürgermeister bis 1979

19.4.1975
Herbert Wehner besucht eine Großveranstaltung der Brühler SPD

10.1.1975
Walter Mettelsiefen wird erneut erster Vorsitzender der SPD-Brühl

28.2.1972
Hans Langescheid, bis dato Vorsitzender der Jusos, wird Ortsvereinvorsitzender.

Juli 1970
Angesichts der geplanten regionalen Neuordnung in NRW versucht die SPD, mit Wesseling und Rodenkirchen eine „Südstadt“ ins Leben zu rufen, um der Eingemeindung nach Köln etwas entgegenzusetzen; Pläne scheitern an der CDU

Januar 1970
Die SPD-Fraktion versucht erneut vergeblich, anstelle der geplanten Realschule eine Gesamtschule durchzusetzen. Als Kompromiss wird das Schulzentrum Süd beschlossen

24.11.1969
Wilbert Hans löst Robert Ehl (CDU) als Bürgermeister ab

9.11.1969
Mit 46,2% erzielt die Brühler SPD ihr bisher höchstes Kommunalwahlergebnis und entsendet 19 (von 41) Ratsmitglieder in der Rat der Stadt Brühl

9.3.1969
Todestag von Martin Oswald, der 20 Jahre im Rat tätig war, überwiegend als stellvertretender Bürgermeister; diese Amt übernimmt Wilbert Hans

Ende 1967
Wilbert Hans wird Fraktionsvorsitzender

10.7.1966
Dr. Hans Haferkamp wird Landtagsmitglied

26.10.1963
Anton Pschibul wird Vorsitzender des Ortsvereins; ihm folgt später Walter Mettelsiefen

14.3.1960
Der SPD-Fraktion gelingt es, mittels geheimer Wahl den von der CDU/FDP-Mehrheit vorgeschlagenen Verkauf der Stadtwerke an RWE abzuwenden.

1.1.1960
Die SPD-Ortsvereine Brühl und Kierberg-Heide werden zusammengelegt, nachdem ein Teil von Heide dem Braunkohletagebau zum Opfer gefallen war.

6.6.1958
Mit Willi Prasuhn stellt die Brühler SPD erstmals ein Landtagsmitglied

Juni 1957
Willi Prasuhn wird Ortsvereinvorsitzender (bis 1963), Otto Schröder später Fraktionsvorsitzender (bis 1967)

22.11.1956
Martin Oswald wird für zwei Jahre Bürgermeister

Mitte 1956
Käthe Weitschat gründet die Frauengruppe der SPD in Brühl

Januar 1951
Johann Stahl wird Vorsitzender des Ortsvereins; den Vorsitz führt er bis zu seinem Tod am 22.11.1954.Ihm folgten Moritz Hochscheid und Ernst Görner nach

April 1949
Gründung der Gruppe der Jungsozialisten; erster Vorsitzender wird Anton Pschibul

17.10.1948
Bei der Kommunalwahl erzielt die SPD 44,4 % der Stimmen und stellt nach Losentscheid mit Johann Stahl den Bürgermeister für ein gutes Jahr

Sommer 1946
Aufbau der Jugendorganisation „Die Falken“ durch Walter Mettelsiefen

10.5.1946
SPD-Ratsmitglied Paul Warmke wird erster Bürgermeister bis zur Konstituierung des ersten gewählten Rates am 26.9.1946

Herbst 1945
Einsatz des ersten Stadtrates durch die britische Militärregierung; erster SPD-Fraktionsvorsitzender wird Johann Stahl

12.8.1945
Neugründung der Brühler SPD mit dem 1. Vorsitzenden August Wohlgemuth in der Gaststätte „Zum letzten Groschen“ in der Kurfürstenstraße. Gleichzeitig Gründung des Ortsvereins Kierberg-Heide mit Anton Riepl als Vorsitzenden

27.7 1935
Bernhard Prasuhn wird wegen Hochverrats zu Zuchthaus verurteilt; er hatte im Untergrund weiter für die SPD in Brühl gearbeitet

23.6.1933
Verbot der SPD durch die Nationalsozialisten

12.3.1933
Führende Sozialdemokraten wie Wilhelm Kamm, Johann Stahl, Valentin Mettelsiefen und Anton Riepl werden in Schutzhaft genommen

8.1.1933
Erste und letzte SPD-Versammlung in Brühl-Schwadorf vor dem Verbot

17.2.1930
Anton Riepl wird 2. Beigeordneter im Rat Brühl-Land

7.1.1930
SPD-Stadtverordneter Wilhelm Kamm wird 2. Beigeordneter im Rat der Stadt Brühl

19.11.1928
Die SPD lädt zu einem ersten Frauennachmittag im Saal Neffgen, der bis auf den letzten Platz gefüllt ist

10.5.1926
Größter Trauerzug in Brühl anlässlich der Beerdigung des SPD-Vorsitzenden Wilhelm Feldmeyer

Sommer 1925
Gründung der Brühler Gruppe der Sozialistischen Arbeiterjugend; 1.Vorsitzender wird Heinrich Prasuhn (ihm folgten u.a. Anna Röhl und Theo Mettelsiefen)

November 1924
Auf Initiative der Brühler SPD in Berlin werden die Parkteiche entschlammt, in die das Abwasser der Tagebaue eingeleitet worden war

4.7.1922
Die SPD ruft zum Schweigemarsch wegen der Ermordung von Walter Rathenau auf

1.5.1920
Die SPD ruft in Brühl zur 1.-Mai-Feier auf, die offiziell abgeschafft war

10.11.1918
Der neue Vorsitzende Wilhelm Feldmeyer erläutert auf dem Markt vor 2000 Menschen die Beschlüsse zum Waffenstillstand und zur Einrichtung von Arbeiter- und Soldatenräten; er wird kurz darauf der erste Vorsitzende des entsprechenden Brühler “Rates”

Sommer 1917
Die Abspaltung der USPD wirkt sich bei der Brühler SPD nicht aus

12.1.1908
Gründung des Ortsvereins als “Arbeitergesangverein”

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